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Mouton 2015 und Non-Vintage Champagner treiben Preiserholung auf Liv-ex an

Ein neuer Bericht von Liv-ex, der führenden Plattform für den Handel mit Spitzenweinen, weist auf Château Mouton Rothschild 2015 und mehrere Non-Vintage Champagner als die herausragenden Leistungsträger hinter einer kürzlichen Verbesserung der Sekundärmarktpreise hin.

Laut der Plattform handelt es sich dabei um konzentrierte Aktivitätsbereiche innerhalb eines Marktes, der noch keine Anzeichen einer breit angelegten Erholung gezeigt hat.

Mouton 2015 nähert sich den Preisniveaus von 2020

Liv-ex-Daten zeigen, dass ein Großteil des Preisanstiegs von Mouton Rothschild 2015 in den letzten Monaten des Jahres 2025 stattfand. Diese Rallye hat das Etikett nahe an die Handelspreise herangeführt, die es im Jahr 2020 erzielte – ein Maßstab, den die Plattform regelmäßig verwendet, um zu messen, wie viel Boden andere Weine nach den Marktrückgängen der letzten Jahre wieder gutgemacht haben.

Lafite Rothschild 2015 zeigt ein ähnliches Muster: Liv-ex berichtet, dass der Wein nun zu Preisen gehandelt wird, die denen vor fünf Jahren entsprechen. Das Unternehmen merkt an, dass die geringe Geld-Brief-Spanne in Kombination mit einem stetigen Aufwärtstrend darauf hindeutet, dass noch Spielraum für weitere Zuwächse bestehen könnte, obwohl es diese Einschätzung in den Kontext einer Erholung stellt, die teilweise bleibt und sich nicht über den gesamten Feinweinmarkt ausgebreitet hat.

Bordeaux konzentriert die Aktivität, aber Champagner gewinnt ebenfalls an Boden

Der Bericht identifiziert Bordeaux als die Region, in der sich die meisten der jüngsten Bewegungen konzentrieren, was Liv-ex auf selektives Kaufverhalten und nicht auf eine breitere Verschiebung der Marktstimmung zurückführt. Bordeaux ist jedoch nicht die einzige Geschichte: Non-Vintage Champagner gehören zu den Weinen mit der besten Performance des letzten Jahres und gewinnen auf der Liste der Etiketten an Bedeutung, die deutliche Anzeichen einer erneuten Nachfrage zeigen.

Zu den am häufigsten in der Analyse zitierten Beispielen, neben Mouton 2015 und Lafite 2015, gehören Pol Roger Réserve Brut und Jacques Selosse Initial – zwei Non-Vintage Champagner, die Liv-ex als repräsentative Beispiele für diesen anhaltenden Anstieg der Transaktionspreise identifiziert.

Eine selektive, keine breite Erholung

Liv-ex ist vorsichtig, wie diese Zahlen zu lesen sind: Sie beschreiben keine vollständige Erholung des Feinweinmarktes, sondern eher spezifische Bereiche, in denen Käufer wieder mit mehr Überzeugung einsteigen. Diese nuancierte Sichtweise ist für Investoren und Sammler von Bedeutung, da sie darauf hindeutet, dass die Neubewertungschancen nicht gleichmäßig über den Markt verteilt sind, sondern sich stattdessen auf bestimmte Etiketten und Kategorien konzentrieren – führende Bordeaux-Namen mit einem klaren Aufwärtstrend und Non-Vintage Champagner mit wachsender Nachfrage – innerhalb eines Marktes, der ansonsten ungleichmäßig bleibt.

Letztendlich bekräftigt der Bericht die Vorstellung, dass der Sekundärmarkt für Spitzenweine nach einer Phase der Preiskorrekturen selektive Anzeichen einer Erholung zeigt, wobei Bordeaux und ausgewählte Champagner führend sind.

Quelle: Vinetur

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